Josef Weinstein (1893 - 1942)

Josef Weinstein wurde am 17.05.1893 in Zirndorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zirndorf, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, München, Nürnberg, Wilhermsdorf. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Weinstein Adelheid geb. Walz (um 1860) und Weinstein Jakob (um 1850).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weinstein Hilde geb. Neuhöfer, die Ehe wurde am 1922 in Wilhermsdorf geschlossen.

Sein Kind war Weinstein Anni (23.09.1924–1944/1945).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Viehhändler Josef Weinstein wurde 1893 als Sohn des Viehhändlers Jakob Weinstein und seiner Frau link(Adelheid (Walz)#32499) in Zirndorf geboren. 1922 heiratete er im nahen Wilhermsdorf die von dort stammende Hilde Neuhöfer, mit der er 1924 im Ort die Tochter Anni bekam. Wohl Ende 1938 wurde die Familie aus Wilhermsdorf vertrieben [1023] und zog nach Würzburg. Josef musste hier Zwangsarbeit bei Bau- und anderen Firmen leisten. Um die geplante Emigration (bevorzugt in die USA) vorzubereiten, nahm er an Umschulungskursen in den Jüd. Anlernwerkstätten München (Beizen und Polieren; August bis September 1939) und in der Lehrwerkstätte der Isr. Berufsschule Nürnberg teil (Schlosser und Schweißer; März bis Oktober 1940). Zuletzt war er zusammen mit seiner Familie in der Würzburger Domerschulstraße 25 untergebracht. [1016][1057] Am 27.November 1941 wurde er mit seiner Frau Hilde und der Tochter Anni Weinstein nach Riga-Jungfernhof deportiert. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.