Siegfried Walter (502)

Siegfried Walter wurde am 02.05.1900 in Kempten (Allgäu) geboren und lebte in Kempten, Lindenberg, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Neustadt an der Aisch, Aschaffenburg, Augsburg, Stettin, Ghetto Theresienstadt.

Seine Eltern waren Walter Samuel (21.10.1853–13.09.1942) und Walter Julie geb. Schmal (17.04.1869–20.02.1943).

Er war verheiratet mit Walter Edwina Eva geb. Kramer, die Ehe wurde am 14.05.1932 in Aschaffenburg geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bankbeamter [1046]. Geboren in Kempten, Sohn der dort ansässigen Kaufmannseheleute Samuel und Julie Walter, gegen Ende des 1. Weltkriegs Mitte 1918 zum Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich eingezogen, nach Entlassung im Dezember 1918 zunächst Bankbeamter in Neustadt an der Aisch, von Juli 1919 bis März 1920 in Aschaffenburg bei der Bayerische Disconto und Wechsel Bank AG [1046]. Wohnte zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 in Stettin, später wieder in seiner Geburtsstadt Kempten, von dort aus Deportation im Februar 1945 via München in das Ghetto Theresienstadt, überlebte den Holocaust [1064][1078]. Deportation seiner Eltern Samuel und Julie Walter im August 1942 in das Ghetto Theresienstadt, dort im September 1942 bzw. Februar 1943 ermordet. Er heiratete am 14.05.1932 in Aschaffenburg Edwina Eva Kramer, kath., wohnhaft in Aschaffenburg, Ludwigstr. 9. Trauzeuge waren Gabriel Erlanger, 31 Jahre alt aus München, Heßstr. 49 und Josef Kramer, Klavierbauer, 59 Jahre alt, wohnhaft in Aschaffenburg, Ludwigstr. 9.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.