Rosa Weil geb. Bronne (1876 - 1942)

Rosa Weil geb. Bronne wurde am 06.09.1876 in Rommersheim, Stadtteil von Wörrstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Eichloch, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Groß-Gerau. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Bronne Josephine geb. Mohr (30.11.1838–21.01.1913) und Bronne Abraham.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Weil Adolf, die Ehe wurde am 14.02.1907 in Gau-Odernheim geschlossen.

Ihr Kind war Schmitt-Prym Gertrud geb. Weil (02.01.1908).

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Weil (nee Bronne) kam am 6. September 1876 in Eichloch, Kreis Oppenheim, als Tochter von Abraham Bronne, einem Handelsmann, und Josefina Bronne zur Welt. Am 14. Februar 1907 heiratete sie in Gau-Odernheim den Lehrer Adolf Weil. Ihre gemeinsame Tochter Gertrud Weil kam dort am 2. Januar 1908 zur Welt. Anfang September 1908 zog sie nach Aschaffenburg, wo sie am 12. Februar 1912 in die Goldbacherstraße 3 umzog. Sie arbeitete als Modistin. Betty Schirling aus Mardorf war von Februar 1917 bis Juni 1918 Modistin, Rosa Dessauer von Oktober 1918 bis Mai 1919 Lehrmädchen bei ihr [1046]. Jettchen Worms aus Karlstadt war von 1914 bis 1916 Modistin bei ihr [1046]. Irma Goldstein aus Crailsheim war von September bis Dezember 1918 Modistin bei ihr [1046] Am 21. Mai 1921 wurde sie von ihrem Mann geschieden. Am 1. April 1940 zog sie in die Friedrichsstraße 7 zu Familie Liebmann und ab dem 1. Februar 1942 wohnte sie in der Friedenstraße 5 bei Familie Stern, zog jedoch am 20. Juli 1942 in die Herstallstraße 39 zur Familie Wolfthal. Am 9. September 1942 wurde sie ins Konzentrationslager Theresienstadt gebracht. Am 29. September 1942 wurde sie ins Vernichtungslager Treblinka gebracht, wo sie vermutlich noch am selben Tag ermordet wurde.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.