Lilli Wolff geb. Badmann (1895 - 1942)

Lilli Wolff geb. Badmann wurde am 16.04.1895 in Oettingen in Bayern geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oettingen, Gunzenhausen, Nürnberg, Frankfurt am Main, Ghetto Litzmannstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wolff Josef, die Ehe wurde am 1916 geschlossen.

Ihre Kinder waren Hewson Hanna geb. Wolff (16.05.1918–12.10.2013) und Hemmerdinger Ruth geb. Wolff (27.05.1917–10.01.2012).

Sie starb am 23.04.1942 in Ghetto Lodz .

Weitere Angaben aus den Quellen: Lilli (Lilly, Leah) Wolff wurde 1895 in Oettingen geboren; sie stammte aus der Familie Nathan und Bertha Badmann (Meier). Ab 1916 war sie mit dem Zahnarzt Josef Wolff aus Würzburg in Gunzenhausen verheiratet. Die Mutter von Ruth (Röschen), Hanna (Rivkah) und Elieser arbeitete in dessen Praxis mit. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1926 zog sie zunächst ins Elternhaus nach Oettingen, später nach Nürnberg (1931), schließlich nach Frankfurt am Main. Finanziell unterstützt wurde sie von ihrem Würzburger Schwager Sigmund Seligsberger. Lilli Wolff wurde von Frankfurt deportiert und ermordet. [1003] Ihre Kinder konnten emigrieren. Ihre Tochter Ruth Hemmerdinger widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.