Ida Wollisch geb. Kahn wurde am 15.06.1874 in Assenheim (Niddatal) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, Ghetto Theresienstadt, Assenheim, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Wien. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kahn Babette geb. Mannheimer (24.06.1842–27.12.1923) und Kahn Sigmund geb. Süßkind (03.05.1843–04.02.1917).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wollisch Leon, die Ehe wurde am 1907 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Rupprecht Rosa geb. Wollisch (29.04.1907).
Sie starb am 29.12.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Wollisch wuchs in der Händlerfamilie Sigmund und Batte Kahn in Assenheim (Niddatal), Hessen, dann in den unterfränkischen Städten Heidingsfeld und Würzburg auf. Sie war ab 1907 mit dem us Galizien stammenden Kaufmann Leon Wallisch in Würzburg verheiratet; 1907 und 1912 wurden hier ihre Kinder Rosa und Hermann geboren. Die Familie zog 1913 anscheinend nach Wien. Idas Eltern verstarben 1917 und 1923 in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Die ab 1929 verwitwete Ida Wollisch lebte seit den 1920er Jahren in Nürnberg, [1078] wo auch ihre Tochter seit 1928 mit dem nichtjüd. Johann Rupprecht verheiratet war. Die "polnische Staatsangehörige" wurde am 10.September 1942 von ihrem letzten Nürnberger Quartier nach Theresienstadt deportiert; [1064] sie kam dort Ende 1943 ums Leben. [1027] Zu diesem Zeitpunkt waren schon drei ihrer vier Enkel (Hermann, Hans und Alfred Rupprecht) in der hessischen Anstalt Hadamar ermordet worden.