Ludwig Levi wurde am 03.03.1882 in Affaltrach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Affaltrach, Aschaffenburg, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Heilbronn, Talheim, Stuttgart, Ghetto Riga, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Levi Bernhard (um 1875) und Levi Hannchen geb. Lazarus (etwa 1852).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Geboren und aufgewachsen in Affaltrach als Sohn des Kaufmanns Bernhard Levi und seiner Ehefrau Hannchen [1046]. Erstmals von 1912 bis Ende August 1914 in Aschaffenburg ansässig [1046]. Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Gefreiter im Ungedienten Landsturm, mit dem EK I ausgezeichnet; vermutlich Kriegsgefangener, da erst ab Mitte April 1919 wieder zu Hause in Affaltrach [1046]. Zweiter Aufenthalt in Aschaffenburg ab Juni 1919, Kaufmann und Reisender bei H. Hamburger & Co., Steingasse 5, Geschäftsmitinhaber vermutlich sein Bruder Max Levi [1046]. Wohnte später mit seiner Ehefrau Rosa in Talheim [1003][1005][1078], beide wurden im Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert und ermordet [1003]. Die in New York lebende Tochter Lotte Bloom hat die Ermordung ihrer Eltern gegenüber Yad Vashem bestätigt [1005].