Friedrich Weil wurde am 20.03.1889 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, USA, New York, Antwerpen, Darmstadt, Gießen, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich.
Seine Eltern waren Weil Heinrich, Hirsch (29.04.1857–25.09.1935) und Weil Mathilde Amalie geb. Levitta (22.01.1860–31.08.1931).
Er war verheiratet mit Weil Frieda geb. Kuhlmann, die Ehe wurde am 04.09.1940 in USA geschlossen.
Er starb am 14.12.1956 in USA.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Lebensmittelhändler Friedrich Arthur Weil war der Sohn des Kaufmanns link(Heinrich (Hirsch) Weil#4509) und seiner Ehefrau Amalie geborene Levitta. [1001] [1071] (Im Heimatregister wird sie mit dem Vornamen Mathilde geführt.) Er nahm vom 25. August bis zum 22. Dezember 1914 als Infanterist in der 10. Kompanie des 8. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments an der Westfront am 1. Weltkrieg teil. Am 22. Dezember 1914 wurde er bei Wijtschaete verwundet. Er trug das Verwundeten-Abzeichen. Am 4. Mai 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Vom 14.12.1935 bis 14.1.1936 wohnte die aus Worms stammende Hausgehilfin Emilie Meier bei Friedrich Weil. Am 1. März 1940 wanderte er nach Laureltown in Kanada aus. [1001] Die Notiz in Bemerkung lautet: "Der Herr Reichsminister des Innern hat durch Bekanntmachung vom 20.11.1940 (veröffentlicht in der Nummer 276 des Deutschen Reichs- und Preuß[ischen] Staatsanzeigers vom 23.11.1941) den Kaufmann Friedrich Artur Israel Weil,geb[oren] 20.3.1889 zu Aschaffenburg, der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt. (Mitt[eilung] d[er] Geh[eimen] Staatspol[izei] W[ürz]burg v[om] 24.4.1941)." [1001] Am 14. Dezember 1956 verstarb er in den USA. Er liegt im Altstadtfriedhof von Aschaffenburg begraben. [1009] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Ohmbachsgasse 13 (alte Hausnr. Lit. C 40 2/4) von 1918 bis 1942. Von Springfield Gardens (USA) aus war er zusammen mit Karl Kraus Eigentümer desselben Hauses von 1953 bis 1962. Nach seinem Tod ging das Haus an seine Witwe Frieda, geb. Kuhlmann. [1042].