Friederike Vandewart wurde am 29.08.1878 in Lendershausen (Hofheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Izbica, Raum Lublin, Lendershausen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Vandewart Michael (1847–1909) und Vandewart Karoline geb. Heilbronner (23.01.1857–1939).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Die Grabstätte befindet sich im "Kleinsteinach".
Weitere Angaben aus den Quellen: Friederike (Friederika) Vandewart stammte aus einer alteingesessenen Familie in Lendershausen, Kreis Haßberge. Unter den beachtlich vielen 27 jüd. Matrikelstellen ab 1817 findet sich dort auch "David Rachman Vanderwart (Viehhandel)". [1023] NS-Zeit: Friederike lebte noch 1939 in ihrem Geburtsort Lendershausen, zusammen mit ihrer Mutter Karolina und ihrem Bruder Theodor Vandewart, nun im Haus Nr. 56 [1078] Ab Mai 1941 war sie im Altersheim und Sammelquartier Dürerstraße 20 in Würzburg untergebracht. [1016] Friederike Vandewart wurde am 23.März 1942 von Würzburg über Nürnberg nach Izbica deportiert [1058] und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Eine Gedenktafel für sie findet sich am Grabstein ihrer Eltern Michael (1847-1909) und Karoline Vandewart (1857-1939) im Jüd. Friedhof Kleinsteinach. [1023] Schwester von Paula Baum (1885-1978). Namensvarianten: Vandewarth, Vanderwart Quelle. -Zuschrift Elisabeth Böhrer, 11.08.2020 (Standesamt, Geburtsdaten).