Bertha Hamburger, Vorchheimer geb. Hamburger (1877 - 1942)

Bertha Hamburger, Vorchheimer geb. Hamburger wurde am 17.08.1877 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Würzburg, Izbica, Raum Lublin, Thüngen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hamburger Gabriel (26.02.1846–02.03.1923) und Hamburger Karolina geb. Maier (10.08.1850–02.02.1915).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Vorchheimer Nathan, die Ehe wurde am 04.01.1902 in Thüngen geschlossen.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha (Berta) Vorchheimer kam in Aschaffenburg in der Metzgerfamilie Gabriel und Karolina Hamburger zur Welt. Sie heiratete 1903 den in Thüngen, Kreis Main-Spessart, tätigen Handelsmann Nathan Vorchheimer. Ob das Paar Kinder hatte, ist unklar. Die verwitwete Frau gehörte zu den letzten jüdischen Einwohnern von Thüngen. Ab April 1941 war sie im jüdischen Heim in der Dürerstraße 20 in Würzburg untergebracht. Am 23. März 1942 wurde Bertha Vorchheimer nach Izbica in den Raum Lublin deportiert. Vermutlich wurde sie von diesem Transitlager noch in eines der Vernichtungslager der Region verschleppt und dort 1942 im Alter von 64 Jahren ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.