Hayum, Heinrich Liebmann (1843 - 1925)

Hayum, Heinrich Liebmann wurde am 10.07.1843 in Grosszimmern geboren und lebte in Groß-Zimmern, München, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Liebmann Salomon (März 1844) und Liebmann Regina geb. Löwenthal (Juli 1844).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Babette geb. Liebmann.

Seine Kinder waren Liebmann Moritz (01.04.1874), Liebmann Salomon (02.02.1871–24.07.1950), Hahn, Liebmann Rosa geb. Liebmann (03.04.1877–01.10.1942), Liebmann Ludwig (13.10.1880), Freund Amalie geb. Liebmann (14.01.1879–03.01.1937) und Liebmann Josef (14.11.1875).

Er starb am 20.02.1925 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: 1893 war Bernhard Lustig aus Fechenbach Kostgänger bei ihm [1046]. Von November 1907 bis Januar 1908 war Albert Steinberger aus Alsfeld Handlungsgehilfe bei ihm [1046]. Von Februar 1915 bis August 1928 war mit einigen Unterbrechungen Berta Straus aus Allendorf an der Lumda Haushälterin bei ihm bzw. seiner Familie [1046][1052]. Am 31.12.1915 in Aschaffenburg beheimatet [1046]. Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Friedrichstr. 7 (alte Hausnr. Lit. D 57) von 1874 bis 1914. [1042] Betrieb mit seinem Schwager Raphael Liebmann die Liebmann R. & Comp., die in Aschaffenburg folgende Gewerbe anmeldete: 1882 Handel mit Schafwolle, 1884 Handel mit rohem Fett, 1887 Verkauf ausrangierter Militärgegenstände, 1888 Verkauf von Eingeweiden der von den Truppen während des Manövers geschlachteten Thiere. 1896 vermutlich Auflösung der Gesellschaft, Heinrich Liebmann führte das Gewerbe Handel mit Häute, Fett, Metallen & ausrangierten Militäreffekten alleine fort. [1166].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.