Elias Fried wurde am 24.05.1875 in Espa geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Miltenberg, Raum Lublin, Espa (Langgöns), Krasniczyn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Fried Mose und Fried Fanny geb. Seewald.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fried Emilie geb. Levi.
Seine Kinder waren Simons Erna geb. Fried (13.06.1906–1942) und Dilloff Flora Klara geb. Fried (17.10.1903–09.07.1929).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Elias Fried führte in Miltenberg ein Geschäft für Weiß- und Wollwaren, Stoffe und Damenmode. Elias Fried war 1917/18 beim Bayer. Armierungsbataillon 12; StAW Gestapo 18 876, Blatt 129, Elias Fried war von 1922-1925 Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Miltenberg. Debler Seite 86. Elias Fried wurde zusammen mit seiner Ehefrau Emilie Fried am 25.04.1942 von Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Elmar Schwinger: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 2014, Seite 239 - 286, Deportation, Durchgangslager, Völkermord. Der Exodus der mainfränkischen Juden 1941 - 1944: Auf Seite 273 ist dokumentiert, dass die jüdischen Mainfranken am Bahnhof Krasnystaw am 28.04.1942 ankamen und von dort aus etwa 15 km zu Fuß nach Krasniczyn zurücklegen mußten. Ankunft in Krasniczyn am 28.04.1942.