Rosa Moritz geb. Königsberger (1892 - 1942)

Rosa Moritz geb. Königsberger wurde am 17.04.1892 in Weikersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weikersheim, Raum Lublin, Miltenberg, Krasniczyn. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Königsberger Bernhard und Königsberger Inka geb. Gutmann.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Moritz Oskar, die Ehe wurde am 24.02.1920 geschlossen.

Ihre Kinder waren Moritz Manfred (06.01.1921–15.12.1941), Meier Trude geb. Moritz (16.07.1924) und Jones Ilse Berta geb. Moritz (26.03.1923).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Moritz geb. Königsberger war verheiratet mit Oskar Moritz. Das Ehepaar hatte 3 Kinder. Der Sohn Manfred Moritzbegann eine Ausbildung zum Gärtner, mit der späteren Absicht nach Palästina auszuwandern, was jedoch nicht gelang. Manfred wurde von Hannover aus in das Ghetto Riga deportiert und hat nicht überlebt. Die beiden Töchter Ilse Berta und Trude konnten nach England entkommen. Oskar und Rosa Moritz wollten zusammen mit Sohn Manfred in die USA entkommen. Für sie wurde ein Betrag im Jewish Transmigration Bureau, 1939 - 1954, (JDC) eingezahlt. Jedoch wurde der Emigration nicht statt gegeben. Nachzulesen bei Oskar Moritz, Individuelle Informationen, Pos. 8. Rosa Moritz wurde zusammen mit ihrem Ehemann Oskar nach Krasniczyn deportiert und hat nicht überlebt. Quelle: [1003], [1056] Elmar Schwinger: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 2014, Seite 239 - 286, Deportation, Durchgangslager, Völkermord. Der Exodus der mainfränkischen Juden 1941 - 1944: Auf Seite 273 ist dokumentiert, dass die jüdischen Mainfranken am Bahnhof Krasnystaw am 28.04.1942 ankamen und von dort aus etwa 15 km zu Fuß nach Krasniczyn zurücklegen mußten. Ankunft in Krasniczyn am 28.04.1942. Am 28.05.2016 wurden vor dem ehemaligen Wohnhaus von Oskar Moritz für ihn, seine Ehefrau Rosa Moritz und den Sohn Manfred Moritz Stolpersteine verlegt. Der Enkel von Oskar und Rosa Moritz, Jon Meier, der mit seiner Familie bei der Stolpersteinverlegung anwesend war, erinnert sich an die Verlegung. Pos. 4, Individuelle Informationen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.