Otto Simons wurde am 31.03.1903 in Bedburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bedburg, Miltenberg, Raum Lublin, Krasniczyn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Simons Erna geb. Fried, die Ehe wurde am 05.10.1934 in Miltenberg geschlossen.
Sein Kind war Simons Gerd Gustav (20.05.1936–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Elmar Schwinger: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 2014, Seite 239 - 286, Deportation, Durchgangslager, Völkermord. Der Exodus der mainfränkischen Juden 1941 - 1944: Auf Seite 273 ist dokumentiert, dass die jüdischen Mainfranken am Bahnhof Krasnystaw am 28.04.1942 ankamen und von dort aus etwa 15 km zu Fuß nach Krasniczyn zurücklegen mußten. Ankunft in Krasniczyn am 28.04.1942. Seit 20.04.1942 ist die Familie für tot erklärt, lt. Amtsgericht Miltenberg (StAW Gestapo 14 523, 18 876, Blatt 129) Otto Simons war vom 02.05.1937 bis 1939 Kassier der Israelitischen Kultusgemeinde in Miltenberg. Debler Seite 86.