Abraham Löb (1885 - 1942)

Abraham Löb wurde am 26.03.1885 in Goldbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Goldbach, KZ Dachau, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Aschaffenburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Löb David (26.04.1854–20.09.1934) und Löb Johanna geb. Dessauer (27.08.1857–02.06.1918).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Abraham Löb war das älteste von vier Kindern von David Löb und dessen Ehefrau Johanna, geb. Dessauer. Seine Geschwister waren Simon, Selma und Emma. Im August 1904 zog die Familie nach Aschaffenburg. Abraham war Kaufmann und handelte mit Textilien. Er blieb ledig und lebte mit seinen beiden unverheirateten Schwestern in Aschaffenburg. [1001] [1052] Er war 1920 Trauzeuge bei der Hochzeit seines Bruders Simon Löb mit Regina Löb. [1073] Abraham Löb nahm als Sergeant vom 6. August 1914 bis zum 12. Januar 1918 in Frankreich in verschiedenen Truppenteilen am 1. Weltkrieg teil. Am 30. April 1915 wurde er bei der 12. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regimentes verwundet. Er war Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Verwundetenabzeichens in schwarz. Am 9. April 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Am 29. November 1938 wurde Abraham Löb verhaftet und bis zum 5. Dezember im KZ Dachau eingesperrt. [1003] Am 25. April 1942 wurde er von Würzburg aus mit seinen Geschwistern Selma, Emma und Simon Löb sowie dessen Ehefrau und Töchtern nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. [1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.