Willy Fried (1879 - 1942)

Willy Fried wurde am 27.02.1879 in Klingenberg a. Main geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Klingenberg am Main, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Ahrensdorf. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fried Ida geb. Fried.

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Willy Fried wurde 1879 in Klingenberg am Main geboren. Er war wohl der Sohn des dort ansässigen Weinhändlers, Weinbergbesitzers und Küfers Mayer Fried (1847-1914), der Gründungs- und Beiratsmitglied des 1903 gegründeten Fremdenverkehrsvereins war. Willy Fried, selbst ebenfalls Weinhändler, war 1927 Vorsitzender des Verkehrsvereins, der zu den Spessartfreunden Aschaffenburg gehörte. Willys Vater war schon 1904 dem Spessartverein Aschaffenburg beigetreten und taucht in den Jahren nach der Jahrhundertwende als Kultusvorstand von Klingenberg am Main auf. Die Familie Fried war aktiv in das örtliche Vereinsleben eingebunden und so engagierte sich auch Willy im öffentlichen Leben, war unter anderem Schriftführer des Weinbauvereines Klingenberg und wie sein Vater in der kommunalen Politik und als Stadtrat aktiv. Er war wohl seit Beginn der 1930er Jahre als Betriebsleiter und Inhaber des väterlichen Unternehmens Firma "M.Fried & Co." in Klingenberg tätig. NS-Regime: Zwischen dem 29. November 1938 und dem 12. Dezember 1938 war er im KZ Dachau inhaftiert. Wohl ab August 1941 war er mit seiner Ehefrau Ida im "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 in Würzburg untergebracht. Am 27. November 1941 wurden Willy und Ida Fried nach Riga-Jungfernhof deportiert und zu einem unbekannten Zeitpunkt ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.