Emma Löb wurde am 11.04.1891 in Goldbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Goldbach, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Löb David (26.04.1854–20.09.1934) und Löb Johanna geb. Dessauer (27.08.1857–02.06.1918).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Emma ist am 11.04.1891 in Goldbach, Hauptstraße 167, als jüngste von vier Geschwistern (Abraham Löb (*1885), Selma Löb (*1886) und Simon Löb (*1888)), geboren. Ihre Eltern waren Johanna Löb geb. Dessauer (*1857) und David Daniel Löb (*1826), der als Viehhändler und Metzger arbeitete. 1904 zog Emma Löb, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern, nach Aschaffenburg, in die Ernsthofstraße 2. Sie erlernte keinen Beruf, vermutlich pflegte sie ihre Eltern. Ihr Bruder Simon heiratete 1920 seine Frau Regina Löb und bekam zwei Töchter und einen Sohn. Im Jahr 1933, ihre Mutter war bereits 1918 gestorben, zog Emma mit ihrem Vater und ihren ledigen Geschwistern, Abraham und Selma, in die Goldbacherstraße 5. Dies sollte ihr zuletzt frei gewählter Wohnort werden. Emma´s Vater starb im Jahr darauf, im Alter von 80 Jahren. 1940 musste sie mit ihren Geschwistern in eine Zwangsunterkunft bei der Familie Tannenwald in der Riesengasse 5. Nach eineinhalb Jahren, am 25.04.1942, wurde Emma mit ihren Geschwistern und Nichten von dort erst nach Würzburg, dann nach Krasniczyn, Raum Lublin,deportiert. Emma Löb ist im Holocaust gestorben. Nur ihr Neffe hat den Nationalsozialismus überlebt.