Lina Rosenstock geb. Bacharach wurde am 23.05.1902 in Schlitz (Vogelsbergkreis) geboren und lebte in Schlitz (Vogelsbergkreis), Ghetto Theresienstadt, KZ Mauthausen, Miltenberg, München, Röllbach, Aschaffenburg, Würzburg.
Ihre Eltern waren Bacharach Willi (12.02.1868) und Bacharach Zilly geb. Löb (19.05.1866–10.03.1918).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenstock Hugo, die Ehe wurde am 16.05.1924 in Schlitz geschlossen.
Ihr Kind war Rosenstock Heinz Sigard (11.02.1925).
Weitere Angaben aus den Quellen: Gemäß Eintrag vom Einwohnermeldeamt Miltenberg kam Lina Rosenstock vom Konzentrationslager Mauthausen. Sie überlebte die Deportation nach Theresienstadt und das Konzentrationslager Mauthausen. Gemäß Gedenkbuch Koblenz wurde Lina Rosenstock als Opfer geführt. [1003]. Sie meldete sich am 13.09.1945 in Miltenberg an und wohnte kurze Zeit in der Luitpoldstraße 4, bei Braunwarth. Sie meldete sich am 11.12.1946 wieder ab, weil sie nach München verzog. Auf der Einwohnermeldekarte ist ein Hinweis: nun verehelichte Wind, jedoch gibt es keine näheren Angaben dazu. Das Bundesarchiv - Gedenkbuch in Koblenz wurde am 10.02.2014 gebeten, Lina Rosenstock aus der Liste der Opfer zu streichen. Der Ehemann von Lina Rosenstock, Hugo Rosenstock wurde in Theresienstadt ermordet.[1003]. Sohn Heinz Rosenstock wurde in Frankreich von deutschen Besatzungstruppen erschossen. Nachzulesen unter Dokumente erfassen,Facharbeit von Alexander Deisel, Thema: Das Leben der Juden in Röllbach während der zwanziger Jahre und im Dritten Reich, dargestellt am Schicksal zweier Familien, Seite 11. Die Schwiegermutter von Lina Rosenstock, Justine Gustine Rosenstock wurde am 23.09.1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort ebenfalls ermordet. [1003].