Emanuel Lindheimer wurde am 18.05.1823 in Laudenbach bei Miltenberg geboren und lebte in Laudenbach bei Miltenberg, Miltenberg.
Seine Eltern waren Lindheimer Maier (1846) und Lindheimer Kehla geb. Straßburger (02.02.1858).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Babette geb. Rosenthal.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Lindheimer Jette geb. Kahn (Kohn).
Er war in 3. Ehe verheiratet mit Lindheimer Anna geb. Winerl.
Seine Kinder waren Lindheimer Tellchen, Lindheimer Eli (02.01.1886), Lindheimer Max (04.03.1881), Lindheimer Rosa (06.08.1882) und Liebreich Mina geb. Lindheimer (06.10.1855–14.07.1916) sowie weitere 8 Kinder.
Er starb am 05.08.1907 in Miltenberg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Klausrain (Monbrunner Straße) Miltenberg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Friedhof am Klausrain (Monbrunner Straße) [1038] In der Israelitischen Kultusgemeinde plant man im Jahre 1898 einen neuen Friedhof anzulegen. Am 18. Juni 1899 wird die Anlage eines neuen Friedhofs am Klausrain beschlossen. Das entsprechende Areal gehört Emanuel Lindheimer, der es für 210 Mark an die Jüdische Gemeinde verkauft. Außerdem erwirbt man noch durch Tausch das danebenliegende Grundstück von Schuhmacher Peter Leier. Die Gesamtfläche beträgt 1440qm. Quelle: Debler, Seiten 73, 74 und 75. Unter Stammbaum können die Biografien der großen Familie von Emanuel Lindheimer eingesehen werden. Sohn Marcus aus der dritten Ehe von Emanuel Lindheimer mit Anna Winerl hervorgehend, wurde am 02.01.1943 ein Opfer von Euthanasie in der Heil-und Pflegeanstalt, Erlangen. [1003].