Rosa Löbenberg geb. Oppenheimer, Oppnheimer (1863 - 1944)

Rosa Löbenberg geb. Oppenheimer, Oppnheimer wurde am 11.06.1863 in Trebur geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Trebur, Wächtersbach, Aschaffenburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheimer Moses und Oppenheimer Regina geb. Reinheimer.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Löbenberg Hermann, die Ehe wurde am 06.03.1889 in Trebur geschlossen.

Ihre Kinder waren Löbenberg David Dr. med. (01.01.1891–20.09.1940), Sternheimer Elsa geb. Löbenberg (03.08.1894–1942), Löbenberg Helene (15.06.1892–23.08.1894) und Löbenberg Ludwig (30.04.1893–unbekannt).

Sie starb am 22.01.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Löbenberg war die Tochter des Kaufmanns Moses Oppenheimer und seiner Ehefrau Regina, eine geborene Reinheimer. Am 6. März 1889 heiratete sie in Trebur den am 30. März 1856 in Wächtersbach geborenen Kaufmann Hermann Löbenberg, Sohn des Kaufmanns David Löbenberg und seiner Ehefrau Rita, eine geborene Hamburger. Aus ihrer Ehe gingen vier Kinder hervor: Elsa, geboren am 3. August 1894, David, geboren am 1. Januar 1891, der später Arzt wurde, Helene, geboren am 16. Mai 1892 und der spätere Kaufmann Ludwig, geboren am 30. April 1893. [1052] Die Familie wohnte seit 15. Februar 1929 in Aschaffenburg, zunächst in der Herstallstr. 12 bei Sternheimer, ab 1. Dezember 1939 in der Wermbachstr. 10 bei Sternheimer, ab 10. März 1942 bei Sternheimer im Rossmarkt 33a und ab 24. April 1942 bei Kahn in der Frohsinnstr. 15 (damalige Adolf-Hitler-Str.) Am 24. September 1942 (lt. Deportationsliste) wurde Rosa Löbenberg über Würzburg, Nürnberg und Regensburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 22. Januar 1944 den Tod fand. [1061] Der Sohn Ludwig nahm als Musketier im 3. Bataillons-Stab des Lothringer Infanterie-Regiments Nr. 144) am 1. Weltkrieg teil und verstarb am 17. Juli 1917 als Folge einer Verwundung im Feldlazarett 176. Rosa Löbenberg wurde dafür am 11. März 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Eltern verliehen. [1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.