Karl Löwenstein (1898 - 1942)

Karl Löwenstein wurde am 27.06.1898 in Somborn (Freigericht) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Somborn, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Löwenstein Jakob (23.06.1869–01.01.1943) und Löwenstein Jeanette, Minna Mina Jeanette Lina geb. Löb (14.02.1870–06.10.1942).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenstein Melanie geb. Kuh, die Ehe wurde am 06.08.1928 in Tiefenort (Werra) geschlossen.

Seine Kinder waren Löwenstein Irene (08.09.1930–1942), Löwenstein Marga (14.07.1933–1942) und Löwenstein Alfred (20.11.1931–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karl Löwenstein entstammte der Ehe des Handelsmannes (Kaufmanns) Jakob Löwenstein mit Jeanette, geborene Löb, aus Somborn, damals Kreis Gelnhausen in Hessen-Nassau. [1052] Am 26. August 1926 heiratete er in Tiefenort an der Werra Melanie Kuh. Aus der Ehe gingen die Kinder Irene, Alfred und Marga hervor. Am 4. Oktober 1932 zog die Familie von Somborn nach Aschaffenburg. [1052] [1055] Von Januar bis August 1934 war Sophie Schiller aus Fürth bei ihm als Hausgehilfin beschäftigt. Karl Löwenstein nahm als Kanonier im Feld-Artillerie-Regiment Nr. 23 und in der 2. Batterie des Reserve-Feld-Artillerie-Regimentes Nr. 47 an der Westfront am 1. Weltkrieg teil. Im April 1918 wurde er verwundet. Am 5. Februar 1936 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Verwundetenabzeichens in schwarz und des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. [1046] Die gesamte Familie wurde am 25. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und im Holocaust ermordet. [1056].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.