Babette Klau wurde am 05.12.1861 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 07.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Klau stammte aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Kreis Schweinfurt, ansässigen Familien "Klau". Theilheim hatte eine bedeutende jüd. Landgemeinde; ihr Bevölkerungsanteil betrug Anfang des 19.Jahrhunderts um die 40 Prozent. NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 kam es zu schweren Ausschreitungen im Ort. Im Februar 1942 wohnten immer noch 43 jüd. Einwohner in der Gemeinde. 31 von ihnen wurden im April 1942 in den Raum Lublin deportiert; ältere Personen wurden in jüd. Heime nach Würzburg gebracht und von dort nach Theresienstadt deportiert. Die 80jährige Babette Klau wurde im August 1942 mit ihren ebenfalls unverheirateten, jüngeren Schwestern Flora und Lina Klau im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg einquartiert. Am 10.September 1942 wurden die Geschwister ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Babette kam dort nach drei Monaten ums Leben.