Pauline Kleemann geb. Kleemann (1878 - 1944)

Pauline Kleemann geb. Kleemann wurde am 10.01.1878 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kleemann Josef.

Er starb am 27.10.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pauline Kleemann kam am 10. Januar 1878 in Theilheim zur Welt. Ihre Eltern waren der Viehhändler Pfeifer Kleemann und Bertha, geb. Braunschild. Als sie zweieinhalb Jahre alt war, kam ihre Schwester Setti zur Welt. Pauline heiratete Josef Kleemann und bekam 1915 einen Sohn namens Ludwig. Setti Michelson und ihr Mann lebten 1939 im selben Haushalt. Im August 1942 wurde das Ehepaar Kleemann gezwungen, in ein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus nach Würzburg umzuziehen. Das Gebäude fungierte nun als Sammelunterkunft für zu deportierende Jüdinnen und Juden. Pauline und Josef Kleemann wurden am 23. September 1942 nach Theresienstadt gebracht. Dort starb Josef Kleemann im Mai 1944, Pauline Kleemann am 27. Oktober 1944 - nach mehr als zwei Jahren Lagerhaft mit Schmutz, Hunger, Kälte und Krankheiten. Setti und Otto Michelson wurden ebenfalls Opfer der Schoah. Sohn Ludwig gelang im März 1938 die Emigration von Theilheim in die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.