Salomon Krebs wurde am um 1865 in Reichenberg geboren und lebte in Reichenberg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Krebs Eva geb. Grünebaum.
Seine Kinder waren Krebs Fanny (04.04.1903) und Krebs Hedwig (22.04.1904).
Er verstarb in Reichenberg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Landwirt, Viehhändler; Arbeiter. Salomon Krebs stammte aus einer alteingesessenen Familie in der unterfränkischen Marktgemeinde Reichenberg, Kreis Würzburg. Unter den 27 Inhabern der jüd. Matrikelstellen ab 1817 findet sich dort auch "Benjamin Joseph Krebs (Viehhandel und Metzgerei)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Er war ab etwa 1900 in seinem Heimatort mit Eva geb. Grünebaum aus der nordbadischen Gemeinde Wenkheim verheiratet. Salomon Krebs war als Vorleser in der Synagoge Reichenberg engagiert. Er verstarb wahrscheinlich vor 1939 im Ort; bei der Volkszählung 1939 wurde er dort nicht registriert. [1078]. Seine Witwe Eva und seine Tochter Finni Krebs [1046] wurden am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Vier weitere Kinder (?) konnten anscheinend emigrieren: Julius nach Palästina, Hedwig nach England, Selma in die USA und Ida in die Schweiz.