Babette Kuhl geb. Rosenthal wurde am 29.12.1861 in Mühlfeld, Ortsteil von Mellrichstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mühlfeld, Unsleben, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Kinder waren Kuhl Julchen (24.09.1885–26.08.1886) und Wantuch Martha geb. Kuhl (24.12.1888–1942).
Sie starb am 12.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Kuhl stammte wohl aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Mühlfeld ansässigen Familie. Unter den 17 Inhabern der jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 ein "Gump Moses Rosenthal (geb. 1734, wegen seines Alters ohne Gewerbe, ein Sohn und eine Tochter)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Sie war ab den 1880er Jahren in der nahen Gemeinde Unsleben verheiratet. Mit ihrem Ehemann Moses (1860 - 1927) hatte sie die Tochter Martha (1888-1942). Die Witwe Babette Kuhl kam im Mai 1942 in das Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Dürerstraße 20 nach Würzburg. Sie musste einen "Heimeinkaufsvertrag" über 300 Reichsmark abschließen und wurde am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. Die fast 81jährige Frau kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1016][1003][1005] [1025].