Löb (Louis) Lonnerstädter wurde am 25.10.1866 in Haßfurt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Haßfurt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Westheim bei Haßfurt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 22.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Löb Lonnerstädter wurde am 25. Oktober 1866 in Haßfurt geboren. Er war der Sohn von Seligmann und Clara Lonnerstädter und hatte eine Schwester namens Babette (1877). Von Beruf war er Kaufmann und verbrachte den Großteil seines Lebens in Haßfurt, wo er mit seiner Schwester einen Laden führte, in dem es neben einer Leihbibliothek sowohl Zeitungen als auch koschere Lebensmittel zu kaufen gab. Im Juni 1941 musste Löb Lonnertädter zusammen mit seiner Schwester nach Westheim ziehen, da in der Haßfurter Sammelunterkunft kein Platz mehr war. Im April 1942 folgte ein weiterer erzwungener Umzug nach Würzburg in das Altersheim und Sammelquartier Dürerstraße 20. Von dort wurde er am 23. September desselben Jahres mit zahlreichen weiteren Personen nach Theresienstadt deportiert, wo er bereits nach einem Monat am 22. Oktober starb. Drei Tage später wäre er 76 Jahre alt geworden. Seine Schwester wurde im gleichen Jahr im Raum Lublin ermordet. [1016].