Henny Oppenheimer wurde am 30.12.1935 in Frankfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Frankfurt am Main, Neu-Isenburg, Berlin, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Martczak Martha geb. Oppenheimer (24.11.1919).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Henny Oppenheimer war die Tochter von Martha Martczack geb. Oppenheimer und Enkelin des aus Miltenberg stammenden Wilhelm Oppenheimer. Sie kam am 30. Dezember 1935 im Israelitischen Krankenhaus in Frankfurt, Gagernstraße 36, zur Welt. Nach der Geburt lebte sie wahrscheinlich ein Jahr lang zusammen mit ihrer Mutter Martha im Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg. Martha zog Anfang März 1937 nach Frankfurt am Main, wo sie in der Versorgungsanstalt für Israeliten, einem Versorgungsheim, eine Stelle als Hausangestellte annahm. Henny blieb in Neu-Isenburg, hatte weiter Kontakt zu ihrer Mutter, die sich neben dem Offenbacher Kreisjugendamt an den Unterhaltskosten beteiligte. 1941 wurde die Vormundschaft auf die Jüdische Gemeinde Frankfurt übertragen, die nun aus Wohlfahrtsmitteln für die Unterbringungskosten aufkommen musste. Im Zuge der Auflösung des Heims "Isenburg" wurde Henny am 26. Februar 1942 nach Berlin in ein Jüdisches Kinderheim verlegt. Hennys letzte Adresse in Berlin lautete Berlin-Mitte, Holzmarktstraße 66. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich auch ihre Mutter Martha in Berlin auf. Wahrscheinlich leistete sie dort Zwangsarbeit. Die siebenjährige Henny Oppenheimer wurde am 1. März 1943 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dort verliert sich ihre Spur. Quelle: Dok. 1, Gedenkbuch Neu-Isenburg, [1003] Hennys Mutter, Martha, wurde von Berlin aus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert, das sie nicht überlebte. [1003] Ebenfalls wurde auch ihr Großvater Wilhelm Oppenheimer deportiert, in das Ghetto Kowno (Kaunas), welches er nicht überlebte. [1003].