Ingeborg Löb (1929 - 1942)

Ingeborg Löb wurde am 28.07.1929 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Löb Simon (11.07.1888–1942) und Löb Regina geb. Grünbaum (09.03.1894–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ingeborg Löb wurde als drittes Kind des Ehepaars Simon und Regina Löb am 28. Juli 1929 in Aschaffenburg geboren. Ihr älterer Bruder war Helmut Siegfried, der 1920, im Jahr der Hochzeit der Eltern, geboren wurde. Ihre ältere Schwester Hannelore wurde 1924 geboren. Sie lebten zusammen in der Elisenstraße 2 in Aschaffenburg. Ingeborgs Vater arbeitete als Kaufmann und Weisswarenhändler. 1937 gelang ihrem Bruder Helmut die Emigration in die USA. Er überlebte den Holocaust ebenso wie ihre Tante (mütterlicherseits) Frieda, ihr Onkel Luitpold und ihre Cousins Hans und un Ludwig. Ende November 1938, nach dem Novemberprogrom, wurde Ingeborgs Vater Simon für kurze Zeit in Schutzhaft genommen. Am 23. April 1942 wurde Ingeborg mit 13 Jahren zusammen mit ihren Eltern und ihrer 18-jährigen Schwester Hannelore sowie ihren Onkeln und Tanten väterlicherseits (Emma, Selma und Abraham über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Alle wurden im Raum Lublin umgebracht.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.