Siegmund, Sigmund, Sigmund, Siegmund Krebs (1886 - 1942)

Siegmund, Sigmund, Sigmund, Siegmund Krebs wurde am 17.05.1886 in Reichenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Raum Lublin, Krasniczyn. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Krebs Bertha geb. Rosenbaum (01.03.1865–02.08.1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sigmund oder Siegmund Krebs war der Sohn von Isaak und Bertha Krebs. Seine Geschwister waren Benjamin (Benno)und Olga Krebs. Sigmund Krebs arbeitete als Metzger beziehungsweise als Großviehhändler, der zeitweise die Schlachthöfe Frankfurts belieferte. Er galt als Spitzenverdiener. Seine Erscheinung wird als groß und attraktiv geschildert. Er und sein Bruder wurden mehrfach von Freunden aufgefordert, sich der Verfolgung der Nationalsozialisten durch Emigration zu entziehen, doch er wollte seine Mutter nicht verlassen, die Reichenberg zuerst nicht verlassen wollte und dies später nicht mehr konnte. Sigmund Krebs lebte in der Ortsmitte von Reichenberg. 1938 kam er an einem unbekannten Ort in Schutzhaft. Am 25. April 1942 wurde Sigmund Krebs von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde er in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Sein Bruder Benjamin Krebs wurde ebenfalls am 25. April 1942 deportiert und ermordet. Seine Mutter verstarb am 02. August 1942 in Würzburg. Informationen zu Eltern, Geschwistern und Beruf sind den Gestapoakten von Bertha Krebs(5008),Sigmund Krebs(5027) und Benno Krebs(5007)entnommen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.