Amalie Blum geb. Frohmann wurde am 23.10.1860 in Reinheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reinheim, Bodenheim, Ghetto Theresienstadt, Kitzingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Frohmann Gottschalk und Frohmann Johanna geb. Rheinheim.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Blum Eduard.
Ihre Kinder waren Blum Eugen (04.11.1896) und Maier Hedwig geb. Blum (07.10.1886–00.10.1944).
Sie starb am 27.07.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Amalie (Malchen) Blum stammte aus einer der alteingesessenen Familien "Frohmann" in der südhessischen Stadt Reinheim, wohl aus dem heutigen Stadtteil Ueberau. Sie war ab den 1880er Jahren mit Eduard Blum in der Gemeinde Bodenheim, Rheinland-Pfalz, verheiratet. Eduard Blum war Fruchtgeschäftsinhaber. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, Hedwig Maier (geb. Blum 7.10.1886 in Bodenheim) und Eugen Blum (geb. 4.11.1896 Bodenheim). 1926 zog sie von Bodenheim nach Kitzingen zu ihrer verwitweten Tochter und Enkelin (Edith Maier). Ihr Enkel Max Maier (geb. 26.06.1920) ging 1935 nach NY - 8849 - 18th Street, Brooklyn NY/USA Zuletzt lebte sie bei ihrer ebenfalls verwitweten Tochter Hedwig Maier in der unterfränkischen Stadt Kitzingen. Am 23.September 1942 wurde sie mit ihr und ihrer Enkelin Edith Maier von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1023; Reinheim, Bodenheim, Kitzingen][1027][1061] Vgl: Schneeberger, Michael/Schwinger, Elmar: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Kitzingen 2011.