Heinrich Mainzer (1872 - 1951)

Heinrich Mainzer wurde am 08.06.1872 in Gaukönigshofen geboren und lebte in Gaukönigshofen, USA.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mainzer Rosa geb. Sichel, die Ehe wurde am 12.08.1901 geschlossen.

Er starb am 27.01.1951 in USA.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Er stammte aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Gaukönigshofen, Landkreis Würzburg, ansässigen Familien mit dem neuen bürgerlichen Namen "Mainzer". Unter den beachtlich vielen 24 jüd. Matrikelstellen von 1817 bis 1824 finden sich dort die Haushaltsvorstände "Aron Moses Mainzer (Schnitt- und Spezereiwarenhandel), Abraham Moses Mainzer (Vieh- und Warenhandel)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Heinrich Mainzer führte dort mit seinen Brüdern Felix und Max ein Viehhandelsgeschäft. Sein ältester Bruder August war Rechtsanwalt. Nach dem Novemberpogrom 1938 kam er in "Schutzhaft" in das Amtsgerichtsgefängnis Ochsenfurt. Anders als seine von Würzburg deportierten Brüder und seine Schwestern (Laura und Sophie) konnte Heinrich noch im Juli 1941 mit seiner Ehefrau Rosa über Berlin und Lissabon zu den Kindern in die USA emigrieren, wo er 1951 mit 78 Jahren verstarb. Vater von Fritz Mainzer in Würzburg. [1016][1023; Gaukönigshofen][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.