Josef Eder (1882)

Josef Eder wurde am 11.10.1882 in Großostheim geboren und lebte in Großostheim, Aschaffenburg, Würzburg, Kastl (Lauterachtal), Dettelbach, Gräfelfing.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eder Frieda geb. Solinger, die Ehe wurde am 12.10.1916 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Eder Paul Richard (13.09.1921).

Weitere Angaben aus den Quellen: Joesf Eder, katholischen Glaubens, heiratete 1916 die Jüdin Frieda Solinger, die 1928 aus der jüdischen Religionsgemeinschaft austrat [1052]. Josef Eder zog zum 10. Februar 1911 von Großostheim nach Aschaffenburg und besaß ab 7. Dezeber 1914 das Bürgerecht. Außer in Aschaffenburg wohnte er noch vom 3. April 1916 bis zum 1. April 1919 in Würzburg, danach bis zum 1. September 1919 in Kastl/Oberpfalz, dann bis zum 1. November 1920 wieder in Aschaffenburg und danach bis zum 1. April 1921 in Dettelbach. Er war als Amtsrichter tätig und ging als Landgerichtsrat in Pension. [1052] Im 1. Weltkrieg war er vom 4. August bis zum 28. Septeber 1914 als Zugführer im 2. bayerischen Jägerbataillon 4. Kompanie in Lothringen und Nordfrankreich eingesetzt. Am 28. September 1914 wurde er in der Schlacht an der Somme bei Mametz durch einen Schuss in den rechten Unterschenkel verwundet. Nach seiner Wiederherstellung war er ab 1. Februar 1915 beim Ersatz-Bataillon des 2. Jägerbataillons in Aschaffenburg stationiert. Am 4. Januar 1935 wurde ihm vom Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Außerdem war er Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, des Militär-Verdienstordens 4. Klasse mit Schwertern und der Luitpold-Medaille.[1046].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.