Ignaz Hirsch wurde am 12.07.1871 in Frankenwinheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Frankenwinheim, Schweinfurt, Düsseldorf, Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hirsch Bertha geb. Ganzmann (02.07.1842–09.04.1905) und Hirsch Maier (14.01.1824–19.03.1893).
Er starb am 16.05.1942 in Kulmhof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Unternehmer; Kommerzienrat. Ignaz Hirsch wuchs in der Familie Maier Hirsch und Bertha geb. Ganzmann in der unterfränkischen Gemeinde Frankenwinheim, Landkreis Schweinfurt, auf. Er war wohl eng verwandt mit dem Fabrikanten Hermann Hirsch in Schweinfurt und an der Familienfirma "L. Hirsch" beteiligt (Weinbrennereien, Weinessig- und Likörfabriken). Das Unternehmen hatte Niederlassungen in Schweinfurt, Düsseldorf und Leipzig. Ensprechend werden für Ignaz Hirsch auch Aufenthalte in Leipzig und Düsseldorf genannt. Vom Freistaat Bayern ausgezeichnet mit dem Ehrentitel Kommerzienrat (1925). Er war mit "Frieda geb. Daniel" verheiratet. Der 70jährige wurde am 27.Oktober 1941, anscheinend ohne Angehörige, von Düsseldorf ins ort(Ghetto Lodz deportiert und im Mai 1942 im Vernichtungslager Kulmhof ermordet. [1003][1005][1023; Frankenwinheim][1064].