Elisabeth Levy wurde am 13.11.1903 in Köln-Mülheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Köln-Mülheim, Minden, Aschaffenburg, Elberfeld, Hamburg, Ghetto Riga, KZ Stutthof, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Levy Max und Levy Ida geb. Hochheimer (20.06.1874).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Elisabeth Levy wurde als Tochter des Kaufmanns Max Levy und seiner Ehefrau Ida in Köln-Mülheim geboren. Sie heiratete 1923 in Gelsenkirchen den Kaufmann Eugen Schwarz (weitere Informationen zu ihm sind nicht bekannt). Nach der Scheidung am 1.7.1927 nahm sie wieder ihren Mädchennamen Levy an [1052]. Während ihres nur kurzen Aufenthaltes in Aschaffenburg war sie als Abteilungsleiterin bei Mathias Löwenthal beschäftigt [1052]. Im Dezember 1941 wurde sie von ihrem letzten Wohnort Hamburg in das Ghetto Riga deportiert und von dort 1944 in das Stutthof verschleppt und gilt seither als vermisst [1064][1003]. Ihre Mutter Ida wurde etwa ein halbes Jahr später, im August 1942, von Berlin-Wilmersdorf zunächst in das Theresienstadt und von dort aus etwa einen Monat später in das Treblinka deportiert und ermordet [1002][1003][1064]. Über das Schicksal ihres Vaters Max ist nichts bekannt, vermutlich ist er vor den Verfolgungen verstorben.