Jette, Jendele Marx wurde am 15.09.1858 in Eschau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Eschau, Aschaffenburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Marx Josef (1811–16.12.1871) und Marx Jette geb. Groß (1822–14.12.1886).
Sie starb am 05.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Näherin. Jette Marx wuchs in der Handwerkerfamilie Josef und Jette Marx in der Marktgemeinde Eschau, Landkreis Miltenberg, auf. Sie war das erste Kind des Ehepaars. Die unverheiratete Frau lebte dort, mit einer Unterbrechung, bis Mitte November 1938 unter ärmlichen Bedingungen von Näharbeiten und einer kleinen Altersrente. Nach dem Novemberpogrom als letzte jüd. Einwohnerin aus ihrer Heimatgemeinde vertrieben, musste sie als 80jährige nach Aschaffenburg ziehen. Im April 1942 kam sie von dort nach Würzburg, zunächst ins "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 ("Judenhaus"), dann in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Am 10.September 1942 wurde sie mit dem ersten Alterstransport aus Franken ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1027][1052][1078][1081].