Isaak Birn (1859 - 1942)

Isaak Birn wurde am 08.02.1859 in Estenfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Estenfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Birn Maier (05.08.1828) und Birn Sophia (27.12.1836).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Birn Babette geb. Frankenthaler.

Er starb am 11.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Isaak Birn stammte aus der Familie Mayer und Sophie Birn in Estenfeld, Kreis Würzburg. Seine Vorfahren waren dort schon um 1800 ansässig. Unter den nur sieben jüd. Matrikelstellen des Ortes findet sich 1817 auch "Abraham Eisig Birn (Bern, Warenhandel)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Isaak war wohl ab den 1880er Jahren mit Babette Birn verheiratet. Wie die meisten "Landjuden" hatte er ein eigenes Anwesen mit einem landwirtschaftlichen Nebenerwerb. Um 1924, als in Estenfeld noch 16 jüd. Personen in sechs Haushaltungen gezählt wurden, führte er die Israelitische Kultusgemeinde Estenfeld. NS-Zeit: Die letzten jüd. Einwohner von Estenfeld wurden 1939 in einem "Judenhaus" ghettoisiert. Der über 80jährige, seit 1937 verwitwete Isaak Birn wurde 1942 (?) ins Heim Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht und am 10.September 1942 nach Theresienstadt deportiert.[1060] Er kam dort nach nur vier Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.