Lotte Edelstein geb. Reis wurde am 14.01.1868 in Poppenlauer geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Poppenlauer, Unterriedenberg, Bad Neustadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 27.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lotte Edelstein stammte aus einer Familie Reis in der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer, Kreis Bad Kissingen. Sie war mit einem Mann, der vermutlich aus der alteingesessenen Familie Edelstein in der nahen Gemeinde Unterriedenberg stammte. NS-Regime: Nach massiven Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 wurden die letzten jüdischen Einwohner von Unterriedenberg vertrieben. Die wohl schon verwitwete Lotte Edelstein lebte vor/nach 1939 in der Kreisstadt Bad Neustadt, Kreis Rhön-Grabfeld. Im August 1942 kam sie nach Würzburg in die Sammelunterkunft im jüdischen Altersheim in der Dürerstraße 20. Lotte Edelstein wurde am 10. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Sie kam dort 1943 mit 75 Jahren ums Leben.