Sara Levi geb. Heß (1859 - 1942)

Sara Levi geb. Heß wurde am 23.09.1859 in Steinau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hintersteinau, Mittelsinn, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Heß Arthur und Heß Elisa geb. Oppenheimer.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Levi Raphael, die Ehe wurde am 19.07.1891 in Mittelsinn geschlossen.

Ihre Kinder waren Levi Lina (19.02.1900–unbekannt), Levi Joseph, Josef (19.05.1894–1942) und Levi Benno (27.03.1897).

Sie starb am 27.08.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sarah Levi wurde in Hintersteinau als Tochter von Arthur und Elisa Heß geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendzeit [1007][1052]. Im Juli 1891 heiratete sie in Mittelsinn den dort lebenden und zum zweitenmal verwitweten Handelsmann Raphael Levi [1007][1052]. Trauzeugen waren die aus Mittelsinn stammenden Handelsmänner Josef Nußbaum und Isaak Baumann [1007]. Das Paar bekam die Kinder Josef, Benno und Lina. Nach dem Tod ihres Mannes 1935 zog ihr Sohn Josef mit seiner Familie zu ihr ins Haus. Wie alle anderen jüdischen Bürger Mittelsinns floh Sara Levi vor den pogromartigen Überfällen im Jahr 1939 und zog nach Frankfurt. Von dort wurde die knapp 83jährige Frau im August 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Tagen am 27.8.1942 starb. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.