Moritz Markus Lindheimer wurde am 20.07.1887 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Southampton, New York, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich.
Seine Eltern waren Lindheimer Henriette geb. Stein (30.06.1856–30.12.1921) und Lindheimer Maier (08.04.1855–06.04.1920).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lindheimer Margarete geb. Holzmann, die Ehe wurde am 05.08.1912 in Kitzingen geschlossen.
Seine Kinder waren Lindheimer Margit, Ellen (06.03.1921) und Freund Beatrice geb. Lindheimer (24.06.1914–23.09.2013).
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Moritz Markus Lindheimer war der Sohn des Schriftwarenhändlers Meier Lindheimer und seiner Ehefrau Henriette, geb. Stein. [1001] Am 5. August 1912 heiratete er in Kitzingen Margarete, geborene Holzmann, Tochter des Privatiers Hermann Holzmann und seiner Ehefrau Elise, einer geborenen Sondhelm. Aus der Ehe gingen die Töchter Beatrice, geb. am 24. Juni 2014, und Margit Ellen, geb. am 6. März 1921 hervor. Beatrice lebte vom 1. Februar 1934 bis zum 4. Juli 1934 in London und verzog am 21. August 1937 nach Paris. Margit Ellen verzog am 9. Oktober 1935 nach Wolfratshausen, kehrte von dort am 20. September 1936 wieder nach Aschaffenburg zurück und wohnte ab dem 20 Mai 1937 in Frankfurt am Main, von wo sie am 27. Dezember 1938 nach New York auswanderte. [1052] Moritz Lindheimer nahm als Feuerwerker im Landsturm vom 24. Juni 1916 bis zum 6. Dezember 1918 mit Stationierungen in Würzburg, Aschaffenburg und Ingolstadt am 1. Weltkrieg teil. Dafür wurde ihm am 16. Juli 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Moritz und seine Ehefrau Margarete (Greta) wanderten am 18. Februar 1939 nach New York aus. Durch Bekanntmachung des Reichs-Innenministers vom 30. Dezember 1940 wurden Moritz, seine Ehefrau Margarete und seine Tochter Margit der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt. Unterhalb aller Einträge steht: Der Herr Reichsminister des Inneren hat durch Bekanntmachung vom 30.12.1940, veröffentlicht in der Nummer 1 des Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeigers vom 2.1.1941, den Kaufmann Moritz Israel Lindheimer geb. 20.7.1887 zu Aschaffenburg, seine Ehefrau Margareta Sara, geb. Holzmann, geb. 14.7.1891 zu Kitzingen, und seine Tochter Margit Sara Lindheimer, geb. 6.3.1921 zu Aschaffenburg, der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt. (Mitt.d.Geh.Staatspo.W-burg v. 24.4.1941 - b. 17 II B - 41 -). [1001] Auf S.269 lautet die Notiz in Bemerkung: Eltern S.121, Verehel.Zgs.v.14. Juni 1912. Bürgerrechts-Beschl.v. 7.XII.1914. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Margarete emigrierte Moritz Lindheimer mit dem Dampfer S.S. Manhattan von Southampton nach New York [1019][1055]. Er war zusammen mit seinem Bruder Nathan Erbe des Hauses Aschaffenburg, Sandgasse 24 (alte Hausnr. Lit. C 97) von 1920 bis 1922 und ab 1922 bis 1938 Alleineigentümer. [1042].