Johanna Eberhardt geb. Heumann (1878 - 1944)

Johanna Eberhardt geb. Heumann wurde am 28.02.1878 in Hoffenheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hoffenheim, Maßbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eberhardt Sigmund.

Er starb am 01.07.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Johanna Eberhardt stammte aus einer der Familien Heumann in der Gemeinde Hoffenheim, Baden-Württemberg. Sie war nach 1900 in der unterfränkischen Marktgemeinde Maßbach, Kreis Bad Kissingen, mit Sigmund Eberhardt verheiratet. 1909 und 1913 wurden dort ihre Töchter Hilda (Baum) und Gertrud (Ledermann) geboren. NS-Regime: Die Synagoge von Maßbach wurde im Novemberpogrom 1938 zerstört, die jüdischen Häuser verwüstet. Johanna Eberhardt gehörte mit ihrem Mann und ihrer Schwägerin Marianne Eberhardt zu den letzten jüdischen Einwohnern. Sie wurde mit ihnen im Juni und Juli 1942 nach Würzburg in die Sammelunterkunft Dürerstraße 20 gebracht. Ihr Mann verstarb kurz darauf unter ungeklärten Umständen. Johanna und Marianne Eberhardt wurden am 10. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Johanna Eberhardt kam dort 1944 mit 66 Jahren ums Leben, ihre Schwägerin im Jahr zuvor. Ihre Tochter Gertrud wurde 1940 von Hoffenheim nach Gurs und von dort 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.