Berthold Edelmuth (1884)

Berthold Edelmuth wurde am 03.08.1884 in Beuern geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Beuern (Buseck), Reiskirchen, Gießen, Darmstadt, Generalgouvernement, Vernichtungslager Treblinka. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Edelmuth Hedwig geb. Siesel.

Seine Kinder waren Edelmuth Rosa, Rosa, Rosel, Rezel, Rosa, Rezel (16.02.1925–unbekannt) und Edelmuth Silva (Sylva) (26.08.1919).

Er verstarb in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berthold Edelmuth und seine Ehefrau Hedwig wohnten vor Beginn des 2. Weltkrieges in Reiskirchen, während des Krieges in Giessen. Er, seine Ehefrau und ihre Tochter Rosa wurden im September 1942 in das Generalgouvernement deportiert [1064]. Für den Transport am 30.9. wurden die Menschen bereits mehrere Tage zuvor in der Liebig-Schule in Darmstadt konzentriert. Alle drei sind im Holocaust, vermutlich im Treblinka umgekommen [1003], was auch durch den in New York lebenden Bruder von Hedwig Jamin Siesel bestätigt wurde [1002]. Die weitere Tochter Silva emigrierte im Oktober 1938 nach New York[1052]. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.