Friedrich, Friedrich, Fritz Leib (1889 - 1940)

Friedrich, Friedrich, Fritz Leib wurde am 25.01.1889 in Konstanz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Konstanz, Stuttgart, Aschaffenburg, Lindau, Reichenau, Tötungsanstalt Grafeneck, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Leib Jakob und Leib Ida geb. Bloch (1908).

Er starb am 10.10.1940 in Tötungsanstalt Grafeneck.

Weitere Angaben aus den Quellen: Friedrich Leib wurde am 25 Januar 1889 als 4. von sechs Kindern der Eheleute Jakob Leib und Ida Leib in Konstanz geboren. Friedrich war Soldat im 1. Weltkrieg, aus dem er mit 29 Jahren, psychisch schwer angeschlagen, zurückkehrte [1066]. Er wohnte dann bei seinem Vater in Konstanz [1066]. Friedrich interessierte sich nicht für den Kaufmannsberuf seines Vaters sondern wollte Opernsänger werden, was ihm auch ohne finazielle Unterstützung der Familie gelang [1066]. Nach Beendigung des Studiums erhielt er eine Anstellung am Theater in Aschaffenburg [1052][1066]. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung kehrte er wieder zu seinem Vater nach Konstanz zurück [1066]. Immer wieder in psychiatrischer Behandlung, wurde er am 26. November des Jahres 1926 in die Heil- und Pflegeanstalt Reichenau eingewiesen [1052][1066]. Im Alter von 51 Jahren wurde er im Rahmen der Aktion T4 am 10.10.1940 in die Tötungsanstalt Grafeneck deportiert und dort am selben Tag vergast und eingeäschert [1003][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.