Moses Morgenroth (1862 - 1942)

Moses Morgenroth wurde am 27.03.1862 in Gersfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gersfeld, Urspringen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am 05.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Moses Morgenroth stammte aus einer schon um 1800 in der osthessischen Stadt Gersfeld ansässigen Familie. Unter den 21 Inhabern der jüd. Matrikelstelle ab 1817 findet sich dort auch der Landwirt "Abraham Morgenroth (Feldbau, seit 1823)". [1023] Moses lebte später in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Kreis Main-Spessart. NS-Regime: Er wohnte mit seiner Angehörigen Luise Morgenroth (*1882) nach der Volkszählung 1939 im Haus Nr. 145 in Urspringen. [1078] Luise wurde im April 1942 mit 41 weiteren jüd. Einwohnern über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. [1023] Der 80jährige Moses Morgenroth kam zeitgleich in das Jüd. Altersheim in der Konradstraße 3 nach Würzburg. [1016] Am 10.September 1942 wurde er von hier nach Theresienstadt deportiert. [1060] Er kam dort nach drei Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.