Moses gen. Max Maier wurde am 21.04.1874 in Schöllkrippen geboren und lebte in Schöllkrippen, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Southampton, New York.
Seine Eltern waren Maier David (07.11.1840–01.01.1896) und Maier Therese geb. Berberich (01.04.1841–03.12.1921).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Maier Anna geb. Mannheimer, die Ehe wurde am 01.07.1906 in Worms geschlossen.
Seine Kinder waren Maier Ernst Julius (14.11.1909) und Maier Edith (15.05.1907).
Weitere Angaben aus den Quellen: Moses Maier, genannt Max, entstammte der Ehe des Viehhändlers David Maier mit Therese, geborene Berberich, aus Schöllkrippen. Nach Aschaffenburg zog er erstmals am 20. September 1897 zu. [1052] Am 1. Juli 1906 heiratete er in Worms Anna Mannheimer. Aus der Ehe gingen die Kinder Edith und Ernst Julius hervor. [1052] Von September 1897 bis Ende 1900 war er in Aschaffenburg als Reisender beschäftigt bei Wolf, genannt Wilhelm Solinger & Co. Ab Dezember 1902 war er wieder bei W. Solinger & Co zunächst als Reisender, dann als Kaufmann beschäftigt, später war er Mitinhaber der Firma W. Solinger Kleiderfabrik [1046]. Frieda Mannheimer, Mutter seiner Ehefrau, war im Sommer 1915 für etwa einen Monat zu Besuch. [1046] Recha Wittkowska aus Thorn war von September 1922 bis Dezember 1923 Hausdame bei ihm. [1046] Moses (Max) Maier leistete während des 1. Weltkrieges in den Jahren 1914 und 1918 als Gefreiter im Landsturm Kriegsdienst in Aschaffenburg und Würzburg. Am 22. Februar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. Er war außerdem Träger des König-Ludwig-Kreuzes und des Preußischen Verdienst-Kreuzes. [1046] Am 8. Dezember 1937 verzogen die Eheleute Maier nach Frankfurt am Main in die Beethovenstr. 30. [1055] Am 13. April 1939 konnten sie an Bord des Dampfschiffes Deutschland von Southampton aus in die USA auswandern. [1019].