Regina Neumaier geb. Rindsberger wurde am 19.04.1872 in Obernbreit geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obernbreit, Ostheim vor der Rhön, Marktbreit, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Neumaier Sigmund, die Ehe wurde am 14.04.1896 in Schweinfurt geschlossen.
Sie starb am 02.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Neumaier geb. Rindsberger wuchs in der unterfränkischen Marktgemeinde Obernbreit, Kreis Kitzingen, auf. Die Jüd. Gemeinde am Ort schrumpfte Ende des 19.Jahhunderts durch Abwanderungen, besonders in die benachbarte Kleinstadt Marktbreit. [1023] Regina war wohl schon vor 1900 mit Sigmund Neumaier in Oberwaldbehrungen, Kreis Rhön-Grabfeld, und der Nachbarstadt Ostheim vor der Rhön verheiratet. NS-Regime: Regina und Sigmund Neumaier wurden nach dem Novemberpogrom 1938 aus Ostheim vertrieben und flohen in Reginas Heimatregion nach Marktbreit. Der Volkszählung 1939 zufolge wohnten sie dort bei ihrem Bruder (?) Bernhard Rindsberger. [1078] Die letzten jüd. Einwohner wurden später im Jüd. Gemeindehaus ghettoisiert. Bernhard Rindsberger wurde im März 1942 nach Izbica deportiert. Regina und Sigmund Neumaier wurden im Juni 1942 in das Heim Bibrastraße 6 in Würzburg gebracht. [1016] Am 10.September 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert [1060] und kamen dort nach wenigen Monaten ums Leben. [1027].