Betty Neumann (1877 - 1942)

Betty Neumann wurde am 21.08.1877 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Betty Neumann stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Kreis Schweinfurt. [1016] Sie lebte dort bis ins Alter im Elternhaus (?) Nr. 53 mit ihrer älteren, auch ledigen Schwester Karolina. [1078] Tochter (?) von Jette Neumann (1842-1909), der langjährigen Vorsitzenden des Isr. Frauenvereins Theilheim. [1023] NS-Regime: Im Februar 1942 hatte die einst bedeutende Jüd. Landgemeinde immer noch 43 Mitglieder. Die meisten wurden im April 1942 über Würzburg in den Raum Lublin deportiert. Betty und Karolina Neumann waren unter den älteren Personen, die vor ihrer Deportation nach Theresienstadt in Würzburger jüd. Heime gebracht wurden. [1023] Ab August 1942 waren sie im Isr. Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 einquartiert. Am 10.September 1942 wurden beide mit dem ersten großen Alterstransport von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; [1060] zwei Wochen später ins Vernichtungslager Treblinka. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.