Samuel Wetzler wurde am 09.03.1876 in Kleinheubach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinheubach, Leipzig, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Wetzler Löb (28.04.1832–09.10.1911) und Wetzler Zerline geb. Stahl (18.11.1842–12.01.1923).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Wetzler Bertha geb. Nebel.
Seine Kinder waren Sichel Alice geb. Wetzler (11.07.1905–03.07.1988) und Wetzler Justin Jakob (24.04.1907–08.02.1994).
Er starb am 21.05.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Heimleiter. Samuel Wetzler wuchs in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinheubach, Landkreis Miltenberg, auf. Er führte, spätestens ab den 1920er Jahren, lange Zeit die Israelitische Kultusgemeinde seines Heimatortes. Mit seiner Ehefrau Bertha geb. Nebel und seiner Schwiegermutter Pauline Nebel war er Ende 1938 unter den letzten 14 jüd. Einwohnern von Kleinheubach. Wohl im Sommer 1939 verließ er mit seiner Ehefrau die Gemeinde und zog nach Leipzig, wo beide anscheinend die Leitung eines jüd. Heims übernahmen. Am 19./20.September 1942 wurden die Eheleute ins KZ Theresienstadt deportiert. [1003][1025][1064][1078] Samuel Wetzler lebte in Kleinheubach in der Hauptstraße 3. Er war Mitbegründer der Eisengießerei und Co, später Fa. Hett. Er war in vielen Ortsvereinen als Mitglied, Freund und Förderer tätig. Ebenso war er mehrere Wahlperioden Mitglied des Marktgemeinderates Kleinheubach. Quelle: Wagner/Holl "Die Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Kleinheubach" S.82.