Emanuel Mannheimer (1876)

Emanuel Mannheimer wurde am 02.04.1876 in Mönchberg geboren und lebte in Mönchberg, Aschaffenburg, Keetmanshoop Südwestafrika.

Seine Eltern waren Mannheimer Karolina geb. Held (18.07.1841–11.09.1899) und Mannheimer Jaakov, Jakob (20.11.1841–25.09.1910).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mannheimer Jeanette geb. Schwarzschild, die Ehe wurde am 27.08.1901 in Wertheim geschlossen.

Seine Kinder waren Mannheimer Siegfried (15.07.1910), Mannheimer Hildegard (21.01.1907) und Mannheimer Gustav (26.05.1902–25.02.1906).

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Emanuel Mannheimer kam am 2. November 1925 von Mönchberg nach Aschaffenburg und wohnte in der Riesengasse 7 a. Seine Eltern waren der Kaufmann Jakob Mannheimer und seine Ehefrau Karolina, eine geborene Held. [1052] Am 27. August 1910 heiratete er in Wertheim die von dort stammende Jeanette Schwarzschild, Tochter des Schmiedes Abraham Schwarzschild und seiner Ehefrau Karolina, geb. Rönheimer. Der Ehe entstammten die in Mönchberg geborenen Kinder Hildegard, geb. am 21. Januar 1907, später von Beruf Buchhalterin, und der Sohn Siegfried, geb. am 15. Juli 1910, der wie der Vater später Kaufmann wurde. Die Tochter verzog am 18. April 1929 nach Berlin-Schöneberg, der Sohn am 2. Mai 1927 nach Frankfurt und wanderte am 9. Oktober 1933 nach Spanien aus. [1055] Am 1. Weltkrieg nahm Emanuel Mannheimer als Landsturmmann von 1915 bis 1917 teil. Am 26. Oktober 1915 erkrankte er während seines Einsatzes bei der 4. Kompanie des 5. Bayerischen Ersatz-Infanterie-Regimentes. Für seinen Kriegseinsatz wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg am 2. Februar 1935 das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Bayerischen Militär-Verdienstkreuzes 3. Klasse. [1046] Er war zusammen mit seiner Ehefrau Jeanette, geb. Schwarzschild, Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Riesengasse 7a (alte Hausnr. Lit. D 31 und Plan-Nr. 1268 1/2) von 1920 bis 1937. [1042] Emanuel Mannheimer wanderte am 18. August 1937 zusammen mit seiner Ehefrau nach Keetmanshoop /Namibiaaus. [1052].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.