Ida Bravmann geb. Löbenfried (1890 - 1942)

Ida Bravmann geb. Löbenfried wurde am 15.06.1890 in Oberthulba geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberthulba, Unteraltertheim, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bravmann Isaak.

Ihre Kinder waren Bravmann Arthur (15.09.1925–15.02.1942) und Bravmann Bruno Berthold (23.12.1922–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Bravmann stammte wohl aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Oberthulba, Kreis Bad Kissingen, ansässigen Familie. Unter den nur fünf jüd. Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch "Jacob Jüdla Liebenfried (Viehhändler)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Sie war später in Unteraltertheim, Kreis Würzburg, verheiratet mit dem Schuhhändler Iaak Bravmann. NS-Regime: Idas Familie, die noch 1939 in ihrem Anwesen in Unteraltertheim, dann in einem dortigen "Judenhaus" lebte, wurde massiv von Verfolgungsmaßnahmen betroffen. Ihr Mann wurde im März 1941 im KZ Mauthausen ermordet. Ihr jüngerer Sohn Arthur (*1925) kam 1942 in Frankfurt am Main ums Leben. [1066] Sie selbst wurde im April 1942 von ihrer letzten Unterkunft im Würzburger Isr. Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 nach Krasniczyn deportiert, zusammen mit ihrem Sohn Bruno Berthold.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.