Sofie Herrmanns geb. Berliner wurde am 16.10.1859 in Wörth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wörth am Main, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Herrmanns David, die Ehe wurde am 11.03.1891 in Wörth am Main geschlossen.
Ihr Kind war Hart Jenny geb. Herrmanns (28.09.1891–15.03.1956).
Sie starb am 08.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sophie Hermanns wurde am 16. Oktober 1859 in Wörth am Main geboren. Sie war das älteste von drei Kindern des Marx Berliner und seiner Frau Cilli. Ihre Brüder hießen Hermann (1861) und Samuel (1863). Sophie heiratete um 1890 den aus Godesberg stammenden Kolonialwarenhändler David Hermanns, der in Wörth am Main ein Geschäft führte. Das Paar bekam 1891 die Tochter Jenni. Nachdem David Hermanns 1934 verstorben war, führte seine Witwe Sophie das Kolonialwarengeschäft bis zur Zwangsauflösung im November 1938 weiter. Sie lebte in einem Haus mit der Familie ihrer Tochter. Diese hatte den Nichtjuden Otto Hart geheiratet und hatte zwei Kinder mit ihm, Norbert (1916) und Walter (1933). Die Familie war die einzige mit jüdischen Mitgliedern, die die komplette NS-Zeit in Wörth überstand. Vermutlich kurz vor der Deportation musste Sophie Hermanns in die Hindenburgstraße 30 in Aschaffenburg ziehen. Auf der Deportationsliste ist als letzte Adresse "Aschaffenburg-Wörth" angegeben. Von dort aus wurde sie am 23. September 1942 über Würzburg nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Tagen am 8. Oktober 1942 starb.