Berta Oppenheimer geb. Rindsberg wurde am 15.08.1890 in Neumarkt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neumarkt in der Oberpfalz, Aub, Würzburg, Wald von Bikernieki, Riga-Jungfernhof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Moritz, die Ehe wurde am 1920 geschlossen.
Ihre Kinder waren Oppenheimer Inge (20.03.1924–17.06.2009) und Oppenheimer Walter (22.12.1922–1950).
Sie starb am 26.03.1942 in Wald von Bikernieki.
Weitere Angaben aus den Quellen: Berta Oppenheimer wurde 1890 geboren und stammte aus der Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz. Sie war seit 1920 mit dem Landwirt und Viehhändler Moritz Oppenheimer in der unterfränkischen Kleinstadt Aub, Landkreis Würzburg, verheiratet. 1924 wurde dort ihre Tochter Inge geboren. Die Familie wurde nach wüsten Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 mit den letzten jüdischen Einwohnern vertrieben und flüchtete nach Würzburg. Zwangsarbeit des Ehemannes und die seit dem "Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden" vom 30. April 1939 vorangetriebene zwangsweise Unterbringung in den sogenannten "Judenhäusern" bestimmten fortan das Leben der Familie. Am 27. November 1941 wurden Berta, Moritz und Inge Openheimer von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert. Am 26. März 1942 wurden die Eheleute Oppenheimer bei einer Massenexekution im Wald von Bikernieki erschossen. Ihre Tochter Inge überlebte den Holocaust und berichtete vom Schicksal ihrer Eltern. Inges älterer Bruder Walter war schon 1936 erfolgreich nach Palästina emigriert. [1003][1016][1023][1057][1078] Anmerkung: Strätz gibt als Ehefrau von Moritz Oppenheimer Else (Elise) Lehmann, geb. 06.05.1888 in Öhringen an, vgl. [1016]. Dies erscheint allerdings als unwahrscheinlich.